Fragen&Antworten Pflege2019-12-10T17:56:53+00:00
Deutsche Pflegefachkräfte über die Arbeit in der Schweiz2019-12-10T18:05:53+00:00

…Ich bereue die Entscheidung auf gar keinen Fall und könnte in diesem Beruf nie wieder in Deutschland arbeiten…

…Ich bin auch seit 9 Jahren in der Schweiz und würde nicht mehr zurückgehen.

…Eine gute Bekannte ist total überzeugt, mehr Gehalt, man kann/darf viel mehr machen.

…Ich habe in Bern auf einer Radio-Onkologie gearbeitet… Qualitativ beste Einarbeitung, super Bezahlung, günstig im Schwesternwohnheim gewohnt, so daß ich monatlich ca. 1000 Euro netto mehr in der Tasche hatte als hier.

…Bin seit 10 Jahren in der Schweiz und sehr zufrieden. Man hat anständige Arbeitsbedingungen und wird auch gut entlöhnt.

…Die Arbeitsbedingungen werden hier euch zunehmend schlechter (dennoch für unsere deutschen Augen immer noch sehr, sehr gut)

…Die Kompetenzen sind hier höher, es wird mehr erwartet, da es für viele Tätigkeiten auch noch die anderen Berufsgruppen hat, die «Diplomierten» machen vor allem die Medizinalpflege usw.

…Ich kann es selbst nur empfehlen. Habe mich von der ersten Sekunde an sehr willkommen und mit meinem Beruf sehr wertgeschätzt gefühlt!

 

Quelle: Facebook Gruppe Krankenschwestern und Krankenpfleger

Entstehen Kosten bei der Vermittlung & Beratung für mich?2019-12-03T12:07:00+00:00

Für Sie entstehen zu keiner Zeit Kosten. Unser Honorar wird vom Arbeitgeber übernommen.

Was geschieht nach meiner Bewerbung?2019-12-03T12:08:18+00:00

Sobald wir Ihre Bewerbung erhalten haben, werden wir diese prüfen. Ein Berater/in wird zeitnah mit Ihnen Kontakt aufnehmen, dies geschieht normalerweise innerhalb von 24 Stunden.

Danach wird ein erstes Telefonat vereinbart bei dem alles in Ruhe besprochen wird und die weiteren Schritte definiert werden.

Was ist der Unterschied in der Pflege Schweiz/Deutschland?2019-12-10T17:37:30+00:00

Was sind die Unterschiede im Vergleich zu Deutschland, wenn ich als Pflegefachkraft in der Schweiz arbeite?
Zusammengefasst sind es folgende Punkte:

  • gute Arbeitsbedingungen
  • klassische Teamarbeit
  • Lohnunterschied
  • höheres Ansehen der Pflege
  • mehr Kompetenzen als in Deutschland
  • flache Hierarchien
  • gute Weiterbildung
  • berufliche Förderung
  • Wertschätzung
  • Weniger Stress

Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung betreuen Pflegekräfte in Deutschland im Durchschnitt 13 Patienten, während in der Schweiz im Schnitt nur 8 Patienten betreut werden. Dadurch ist die Qualität der Pflege in der Schweiz wesentlich höher und die Arbeitsbelastung geringer als in Deutschland, was sich stark auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirkt.

Was kostet die SRK Berufsanerkennung?2019-09-27T07:09:49+00:00

EU-harmonisiertes vereinfachtes Verfahren
Ausbildungsnachweise entsprechend EU-Richtlinie 2005/36/EG Anhang V, 5.2.2.,
mit Abschlussdatum nach dem im Anhang aufgeführten Stichdatum (ab S. 124),
gilt für die folgenden Ausbildungsländer:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland,
Grossbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta,
Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien,
Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern
Bearbeitungsgebühr / Kosten Anerkennungsverfahren CHF 550.00
+ Registrierungsgebühr NAREG CHF 130.00
Gesamttotal Anerkennung + Registrierung (1 Rechnung) CHF 680.00

Werden Kosten für Übernachtung übernommen?2019-12-03T12:09:03+00:00

Es gibt Kliniken, die ein Personalzimmer zur Verfügung stellen. Ist dies nicht der Fall, werden die Kosten vom Bewerber getragen. Wir helfen Ihnen gerne in der Organisation der Übernachtung. Sollten Sie finanziell gerade einen Engpass haben, kann dies mit dem Berater/in besprochen werden, es wird dann eine Lösung gefunden.

Werden Reisekosten für Vorstellungsgespräche übernommen?2019-12-03T12:09:39+00:00

Manche Kliniken in Deutschland übernehmen die Reisekosten. In der Schweiz ist dies unüblich. Dort werden die Kosten vom Bewerber übernommen.

Weshalb haben Personalvermittler einen schlechten Ruf?2019-12-03T12:12:31+00:00

Es gibt viele Personalberatungen, die auf kurzfristige Erfolge ausgerichtet sind und nicht bereit sind, die „Extrameile“ zu gehen, wenn es darum geht, spezielle Situationen zu berücksichtigen wie Übersiedlung in ein anderes Land und die damit verbundenen administrativen und informativen Aufgaben.

Mit unserer Beratung möchten wir Ihre aktuelle Situation in den Fokus stellen. Bei vielen Menschen fängt dies beim Entscheidungs- und Veränderungsprozess an. In dieser wichtigen Phase ist es wichtig, einen kompetenten Berater & Coach an der Seite zu haben, damit auch aufkommende Befürchtungen oder sonstige Hindernisse besprochen werden und Lösungen gefunden werden. Da die meisten Personalberatungen auf Erfolgsbasis arbeiten und auf kurzfristige Erfolge ausgerichtet sind, entstehen Lücken in der Beratung. Wir arbeiten auf Mandats- und Erfolgsbasis und sind überzeugt, das eine gute und menschliche Betreuung zu einer langfristigen Partnerschaft führt. Wir betreuen Menschen, die bei einem Stellenwechsel immer wieder zu uns kommen. Oft kontaktieren uns vermittelte Menschen auch wenn sie sich wieder verändern möchten. Dieses Vertrauen liegt uns sehr am Herzen. Dieses Vertrauen bildet die Basis für unsere tägliche Arbeit.

Wieviel Steuern muss ich bezahlen?2019-12-10T17:42:01+00:00

Während in Deutschland kinderlose Alleinstehende ca. 40% Steuern und Abgaben zahlen sind es in der Schweiz ca. 17% (Stand 2017). Die hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz werden also zum einem Teil durch die niedrigen Steuern, zum anderen Teil auch die hohen Gehälter mehr als kompensiert.

In dem Fall der Aufenthaltsgenehmigung, also der ersten fünf Jahre in der Schweiz ist dein steuerrechtlicher Wohnsitz in der Schweiz und du wirst quellenversteuert, das bedeutet, der Arbeitgeber ist verpflichtet, die geschuldete Steuer vom Lohn abzuziehen und der Schweizer Steuerbehörde abzuliefern (ähnlich wie in Deutschland). Die gesamten Steuern zahlst du dann in der Regel in der Schweiz.

Wieviel verdiene ich in der Schweiz als Gesundheits- und Krankenpfleger/in?2019-12-03T12:14:55+00:00

Das Gehalt in der Schweiz variiert je nach Region und Klinik und ist stark abhängig von Ihren Erfahrungen und Weiterbildungen. In der Schweiz ist es üblich, dass 13. Monatsgehälter bezahlt werden, somit gehen wir von einem Bruttojahresgehalt aus. Für ein/e dipl. Gesundheits- u. Krankenpfleger/in verdient man als Berufsanfänger/in ca. EURO 4’900.00 / Monat oder ca. 63’799.00 / Jahr. Als Fachkrankenpfleger mit IPS/Anästhesie Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung können das gut auch EURO 6’500.00 / Monat sein und mit Führungsfunktion über EURO 7’000.00 / Monat. Dazu kommen Schicht- und Wochenend-/Feiertagszulagen.

Das Monats-/Jahresgehalt ist jedoch nur ein Faktor. Ein ganz wichtiger, zusätzlicher Punkt ist die Pensionskasse. Hier bezahlt der Arbeitsgeber einen beträchtlichen Anteil (50%) in Ihre Altersvorsorge, das ist ein wesentlicher Beitrag, wo Ihnen im Alter zur Verfügung steht. Ebenso ist es mit der Taggeldentschädigung bei Unfall oder Krankheit. Hier bietet die Schweiz ebenso Leistungen, die kaum vergleichbar sind.

Wofür brauche ich einen Personalvermittler?2019-12-03T12:19:43+00:00
  1. Es gibt in der Schweiz, Deutschland und Österreich bei den wirklich guten Kliniken und Positionen auch Mitbewerber, auch wenn es viele vakante Stellen gibt
  2. Es braucht auf den Markt Schweiz, Deutschland oder Österreich angepasste Bewerbungsunterlagen, sonst schwinden die Chancen
  3. Wir informieren und unterstützen Sie bei dem Berufs-Anerkennungsprozess. Ohne diesen können Sie nicht arbeiten in Schweiz, Deutschland oder Österreich
  4. Wir coachen die Kandidaten in Bezug auf mögliche Ausbildungen oder Kliniken, die viel Ausbildung bieten und versuchen sie dort zu platzieren, wo Sie auch bessere Chancen haben für die Zukunft
  5. Wir machen die diversen Einreichungen beim Kunden
  6. Wir haben Positionen, die von Kliniken nicht einmal ausgeschrieben werden
  7. Wir wissen, bei welchen Kliniken oder Abteilungen die Stimmung gut ist oder eben nicht so gut (Internas)
  8. Wir stehen tagtäglich für unsere Kandidaten an der Front und bewerben diese auf professionelle Weise
  9. Wir organisieren und koordinieren die Bewerbungsgespräche und Probetage
  10. Wir unterstützen bei der Anfahrt und Organisation für den Probetag
  11. Wir unterstützen bei der Organisation der Unterkunft für den Probetag und manchmal bezahlen wir auch dafür
  12. Wir bereiten die Kandidaten auf den Probetag und das Bewerbungsgespräche vor, damit Sie einen bestmöglichen Eindruck machen
  13. Wir sind moralisch da, wenn es mal nicht klappt und coachen Sie über die Hürden hinweg
  14. Wir beraten und verhandeln wo es möglich ist bzgl. des Lohns (wenn unzufrieden) und stehen zur Verfügung bei Fragen bzgl. Arbeitsvertrag und Arbeitsrecht
  15. Wir helfen bei der Wohnungssuche, die z.B. für Zürich, Berlin oder Wien aus der Ferne fast unmöglich ist
  16. Wir informieren und coachen, wenn es um die Kaution für die Wohnung geht (normalerweise 3 Monate Miete im voraus)
  17. Wir unterstützen bei der Anmeldung auf der Gemeinde und geben wertvolle Infos zum Thema Leben und Arbeiten in der Schweiz, Deutschland oder Österreich
  18. Wir helfen, wenn es im Job kriselt und während der Probezeit gekündigt wird
  19. Wir helfen bei Krankenkasse, Versicherungen, Banken etc.
  20. Wir unterstützen bei sprachlichen Problemen und geben erste Hilfe mit „Schwyzerdütsch“
  21. Und manchmal empowern wir auch Menschen, die schüchtern sind, die Probleme haben, die sonstige verzerrte Vorstellungen haben vom Arbeiten im Ausland und vom Leben. Es gibt Kandidaten, die stackeln, die leise sprechen, die überheblich sind, sich falsch einschätzen, kein Selbstwertgefühl haben – bei all denen können wir u.U. ein wichtiger Ansprechpartner sein, damit es eben doch klappt